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SONDERABFALL
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Besonders überwachungsbedürftige Abfälle (Sonderabfälle) fallen in großen Mengen vor allem in Industrie und Gewerbe an. Sonderabfälle sind nach der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) besonders gekennzeichnet und dadurch in ihrer Vielfalt definiert. Sonderabfällen sind unter anderen Batterien, Altöle, Altreifen, Altchemikalien, Altkatalysatoren, Pharmazeutika, Farb- und Lösungsmittelrückstände, asbesthaltige Materialien, Nahrungsmittelreste sowie Metallschlämme.

Sonderabfälle sind häufig in eine komplexe Matrix eingebettet, die die sach- und umweltgerechte Entsorgung erschwert. Eine verantwortungsbewusste und umweltverträgliche Sonderabfallentsorgung zählt somit zu den wichtigsten Aufgaben der Gegenwart. Bei der Umsetzung dieses Zieles stehen sowohl Erzeuger als auch Besitzer von Abfällen sowie die Recycling- und Entsorgungswirtschaft vor entsprechenden Herausforderungen.

In den einzelnen Bundesländern sind in der Vergangenheit in den unterschiedlichsten Strukturen Sonderabfallgesellschaften entstanden, die eine umweltverträgliche Entsorgung der besonders überwachungsbedürftigen Abfälle sicherstellen sollen. Nachdem durch das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz der Vorrang der Verwertung von Abfällen vor der Beseitigung festgelegt ist, sind solche Einrichtungen, die über Andienungspflichten und teilweise sogar über Anschluss- und Benutzungszwang Abfälle zur Verwertung generieren, nicht mehr zeitgemäß. Sie führen in der Entsorgungswirtschaft zu Wettbewerbsverzerrungen und behindern die Entwicklung innovativer Verfahren unter marktwirtschaftlichen Bedingungen. Auch der Entscheidungsspielraum der Abfallerzeuger und Abfallbesitzer, denen die Verantwortung für die Entsorgung ihrer Abfälle zugewiesen ist, wird damit erheblich eingeschränkt.

Die Mengen der Sonderabfälle bzw. besonders überwachungsbedürftigen Abfälle gehen zurück, so daß unter den Unternehmen, die mit gefährlichen Abfällen umgehen, ein starker Konkurrenzdruck herrscht. Hinzu kommt, dass in der Europäischen Gemeinschaft ein erhebliches Gefälle in den Umweltstandards für die umweltverträgliche Beseitigung und die schadlose Verwertung von Sonderabfällen besteht. Die bvse-Unternehmen setzen die stoffliche Verwertung von Sonderabfällen bei ausgewählten Stoffströmen um.

Die im bvse organisierten Unternehmen in der Sonderabfallwirtschaft treten für eine Beseitigung der Andienungspflichten für Sonderabfälle und eine europaweite Harmonisierung der Rechtsvorschriften ein, insbesondere die Anforderungen an die energetische Verwertung von Sonderabfällen in Abgrenzung zu den thermischen Beseitigungsverfahren sollten auf einem ökologisch angemessenem Niveau angeglichen werden.

Der bvse bietet mit der Fachvereinigung Sonderabfallwirtschaft seinen Mitgliedern eine Plattform für die Definition und die Durchsetzung der Interessen der mittelständischen Marktbeteiligten, für den Austausch untereinander, für die Diskussion der rechtlichen Grundlagen, für die Marktbeobachtung sowie für den Transfer von neuen Technologien und Entwicklungen.

 
   
 
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16.09.2011 - 00.00.0000

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